TheFancy.com – Eine Alternative zu Pinterest

 

Trotz zwischenzeitlich laut werdender Rufe vom Ende des Wirbels um Pinterest ist das Thema Image Bookmarking weiterhin sehr präsent.

Hinter einem bisher weniger beachteten Konkurrent, Fancy, verbirgt sich ein ausgefeiltes Modell mit hohem Potential, vor allem für den E-Commerce Bereich.

 

Was macht Fancy so besonders?

 

Im direkten Vergleich mit Pinterest ist Fancy deutlich kleiner. So verfügt das 2011 gegründete Netzwerk mit 290.000 Unique Usern über einen Bruchteil der Nutzer von Pinterest (35 Millionen UU)1. Dennoch ist das Potential enorm und Fancy wird (auch dank vor kurzem erfolgtem Launch einer deutschen Sprachversion) voraussichtlich weiter an Relevanz gewinnen. Nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Verknüpfung aus Image Bookmarking Tool, E-Commerce Plattform und Magazin. Damit liegt Fancy von Anfang an ein ausgeklügeltes Modell der Monetarisierung zugrunde, wonach Pinterest noch immer vergeblich zu suchen scheint.

 

Fancys Funktionen

 

Ähnlich wie Pinterest verfügt Fancy über einen eigenen Button, über den Bilder (keine Videos!)  im Web in ein virtuelles Board geladen werden können. Diese können kommentiert, geliked und auf unterschiedliche Weise mit Anderen geteilt werden.

 

Darüber hinaus gibt es folgende Möglichkeiten:

 

 

 

Der Button „Kaufen“ führt interessierte User direkt in den Onlineshop des Anbieters. Außerdem können auch Auktionen und Deals auf Fancy abgewickelt werden. Auktionen sind zeitlich begrenzt und finden nur auf Fancy statt. Zum Beispiel Amazon verkauft dort Dinge, die man im Onlineshop so nicht findet.

Die Fancy Deals sind im Regelfall an das Pinnen eines Bildes gekoppelt. Danach wird ein Rabattcode freigeschaltet, der per Benachrichtigung (und bei entsprechender Einstellung auch per E-Mail) übermittelt wird und auf der Webseite eingelöst werden kann.

 

 

Beispiel:

 

 

Die Codes sind in der Regel zeitlich begrenzt und nicht personalisiert, bieten aber dem interessierten Nutzer einen direkten Mehrwert beim Shopping.

 

Bislang können nur Personen aus den USA Produkte verkaufen, die Erweiterung auf internationale Verkäufer ist jedoch vorgesehen. Interessierte Händler können sich auf Fancy registrieren und (auch ohne bestehenden Onlineshop) dort direkt Produkte verkaufen.

 

 

Neben der Möglichkeit, Listen anzulegen und Bilder so zu ordnen, lassen sich auch Bilder auf dem eigenen Profil über „Auf meinem Profil zeigen“ hervorheben. Dort wird diesem Bild mehr Platz eingeräumt, so dass man beispielsweise den letzten Einkauf den eigenen Followern besonders präsent machen kann. Auf diese Form der Selbstdarstellung zahlt auch „Ich besitze es“ ein.

 

 

Zusammenfassung

 

Fancy stellt einen sehr durchdachten Klon von Pinterest dar und hat aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten echtes Potential das Nischendasein zu beenden und zu einer wichtigen Social Commerce Plattform zu werden.

 

 

Wie ist euer Eindruck?

 

1 Quelle: Google Ad Planner

25. Mai 2012

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